{"news":[{"uid":5069,"title":"Die Schweiz an der ersten Europ\u00e4ischen Mathematik-Olympiade","teasertext":"124 Jugendliche nahmen an der ersten Europ\u00e4ischen Mathematik-Olympiade teil, die von Litauen und der Ukraine organisiert wurde. Zwei Schweizerinnen und vier Schweizer sicherten sich Auszeichnungen und trafen Gleichgesinnte aus 21 L\u00e4ndern - auch dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne.","short":"Vom 23. bis 29. April fand in Vilnius ein neuer Wettbewerb f\u00fcr mathematisch begabte Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler statt. 124 Jugendliche nahmen am Auftakt der Europ\u00e4ischen Mathematik-Olympiade, kurz EMO, teil, die von Litauen und der Ukraine organisiert wurde. Zwei Schweizerinnen und vier Schweizer sicherten sich Auszeichnungen und trafen Gleichgesinnte aus 21 L\u00e4ndern - auch dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne.","body":"
Emil Spiess und Hongjia Meng gewannen Silber, Andrej \u0160evera Bronze. Die anderen Schweizer Teilnehmenden wurden mit Ehrenmeldungen gew\u00fcrdigt.<\/p>\r\n
Die zwei Pr\u00fcfungen dauerten je viereinhalb Stunden, mit Aufgaben aus Kombinatorik, Zahlentheorie, Algebra und Geometrie. \u201cDie dritte Aufgabe war cool, aber leider zu schwierig\u201d, so Eric. Tats\u00e4chlich gelang es keinem einzigen Teilnehmenden, diese Aufgabe vollst\u00e4ndig zu l\u00f6sen. \"Die Aufgaben waren elegant, aber sie lagen mir nicht besonders. Ich werde sicher nachtr\u00e4glich noch versuchen, einige davon zu l\u00f6sen\u201d, sagt Hongjia Meng. Vor zwei Wochen gewann die Altdorferin Gold an der European Girls\u2019 Mathematical Olympiad<\/a> in Frankreich - dem bereits seit 2012 existierenden Pendant zur EMO nur f\u00fcr junge Frauen. <\/p>\r\n Die Europ\u00e4ische Mathematik-Olympiade wurde als Erg\u00e4nzung zur grossen Internationalen Mathematik-Olympiade, an der weltweit junge Mathematikerinnen und Mathematiker teilnehmen, ins Leben gerufen. Als die Schweiz davon erfuhr, stand das Budget f\u00fcrs laufende Jahr schon fest. Die zus\u00e4tzlichen Kosten konnten jedoch durch eine Spendenkampagne<\/a> gedeckt werden. Dem Schweizer Team ging es dabei nicht nur um Medaillen, sondern auch um die Begegnungen mit Gleichgesinnten aus allen Ecken des Kontinents. Diese entstanden w\u00e4hrend der grossz\u00fcgigen Freizeit, bei den Ausfl\u00fcgen<\/a>, die auf dem Programm standen, oder w\u00e4hrend gemeinsamer Mahlzeiten mit litauischer K\u00fcche. <\/p>\r\n Die Mathematik-Olympiade richtet sich in erster Linie an Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Die meisten von ihnen planen, nach der Matura Mathematik zu studieren. Andrej denkt \u00fcber die EPFL oder auch Cambridge nach. \u201cSoweit ich mich erinnern kann, habe ich Mathematik schon immer geliebt. Ich mag das Gef\u00fchl, etwas Sch\u00f6nes zu entdecken und mit Problemen herumzuspielen\u201d, erz\u00e4hlt der Genfer. Vladyslav zieht es an die ETHZ, weil der dortige Mathematikstudiengang besonders breit ausgelegt sei. Minimales Auswendiglernen, faszinierende Muster, klare Begr\u00fcndungen - das gef\u00e4llt ihm an seinem Fach.<\/p>\r\n Zur freien Verwendung mit Quellenangabe (Joana Suslavi\u010di\u016bt\u0117 EMO 2026)<\/strong>. Download am Ende des Beitrags via Button. <\/p>\r\n Video von der Schlusszeremonie<\/a><\/p>\r\n Rangliste<\/a><\/p>\r\n Die Wissenschafts-Olympiade<\/a> f\u00f6rdert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativit\u00e4t und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es 11 Olympiaden und etwa 10\u2019000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Pr\u00fcfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben. <\/p>\r\n Lara Gafner<\/p>\r\n Verantwortliche Marketing und Kommunikation<\/p>\r\n Wissenschafts-Olympiade Hochschulstrasse 6<\/p>\r\n 3012 Bern<\/p>\r\n +41 31 684 35 26<\/p>\r\n l.gafner@olympiad.ch<\/p>","datetime":1777561440,"datetimeend":0,"newstype":3,"newstypetext":"Medienmitteilung","links":"","subjects":["Results"],"image":["https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/d\/1\/csm__c_Wissenschafts-Olympiade_EMO_2_6891e4b33f.jpeg"],"link":"https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/it\/notizie\/news\/die-schweiz-an-der-ersten-europaeischen-mathematik-olympiade","category":[{"uid":10,"title":"Matematica"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5024,"title":"Un Vaudois d\u00e9croche la troisi\u00e8me place \u00e0 l'Olympiade Francophone de Math\u00e9matiques","teasertext":"La 7e \u00e9dition de l\u2019Olympiade Francophone de Math\u00e9matiques s'est d\u00e9roul\u00e9e les 28 et 29 mars. Le concours, organis\u00e9 par Djibouti, s'est tenu en ligne. La Suisse a d\u00e9croch\u00e9 huit m\u00e9dailles dans les deux cat\u00e9gories d'\u00e2ge.","short":"La 7e \u00e9dition de l\u2019Olympiade Francophone de Math\u00e9matiques s'est d\u00e9roul\u00e9e les 28 et 29 mars. Le concours, organis\u00e9 par Djibouti, s'est tenu en ligne. La Suisse a d\u00e9croch\u00e9 huit m\u00e9dailles dans les deux cat\u00e9gories d'\u00e2ge.","body":" Classement<\/a><\/p>\r\n Entretien de Rh\u00f4ne FM avec le coordinateur Arnaud Maret<\/a><\/p>\r\n Pranavendra Reddy Tammireddy s'est hiss\u00e9 \u00e0 la 3e place parmi pr\u00e8s de 80 participant\u00b7e\u00b7s senior. Il participe aux Olympiades de la science dans plusieurs disciplines; l'ann\u00e9e derni\u00e8re, il a repr\u00e9sent\u00e9 la Suisse aux Olympiades internationales d'astronomie.<\/p>\r\n L'Olympiade Francophone de Math\u00e9matiques est une comp\u00e9tition internationale destin\u00e9e aux coll\u00e9giens et \u00e9l\u00e8ves du secondaire II des pays francophones. Cr\u00e9\u00e9e en 2020 pendant le confinement, elle se d\u00e9roule en ligne. <\/p>\r\n Cette ann\u00e9e<\/a>, 13 pays ont particip\u00e9 \u00e0 l'OFM 2026: Alg\u00e9rie, Belgique, Burkina Faso, Cameroun, Comores, Congo, Djibouti, France, Maroc, Mauritanie, S\u00e9n\u00e9gal, Suisse et Tunisie. Les participant\u00b7e\u00b7s s'affrontent individuellement sur quatre probl\u00e8mes d'alg\u00e8bre, de g\u00e9om\u00e9trie, de combinatoire et de th\u00e9orie des nombres.<\/p>","datetime":1774941840,"datetimeend":0,"newstype":3,"newstypetext":"Medienmitteilung","links":"","subjects":["Results"],"image":["https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/c\/1\/csm_WhatsApp_Image_2026-03-30_at_09.58.01_d69a29701e.jpeg"],"link":"https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/it\/notizie\/news\/un-vaudois-decroche-la-troisieme-place-aux-olympiades-francophones-de-mathematiques","category":[{"uid":10,"title":"Matematica"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5005,"title":"Mentoren, Mathematik und Medaillen","teasertext":"Wer bei der Mathematik-Olympiade mitmacht, soll nicht auf sich alleine gestellt sein - deshalb organisiert die Schweizer Mathematik-Olympiade ein Mentoring. Freiwillige f\u00f6rdern talentierte Teilnehmende individuell und halten ihre Motivation hoch. Ein Artikel von Tanish Patil.","short":"Wer bei der Mathematik-Olympiade mitmacht, soll nicht auf sich alleine gestellt sein - deshalb organisiert die Schweizer Mathematik-Olympiade ein Mentoring. Freiwillige f\u00f6rdern talentierte Teilnehmende individuell und halten ihre Motivation hoch. Ein Artikel von Tanish Patil.","body":" Beno\u00eets Mentor Mathys Douma sei nicht nur akademisch eine grosse Unterst\u00fctzung, sondern zeitweise auch emotional: Er sorge daf\u00fcr, dass Beno\u00eet geerdet bleibt. Beno\u00eet arbeitet sehr gerne mit Mathys zusammen und sagt, dass das Wertvollste, was sein Mentor ihm bietet, seine Expertise ist. Nat\u00fcrlich gibt es online mehr als genug \u00dcbungsmaterial, um einen ein Leben lang zu besch\u00e4ftigen. Zu wissen, welche<\/i> \u00dcbungen f\u00fcr Beno\u00eet am lehrreichsten sein werden, sei jedoch etwas, das nur ein echter \u201eVeteran\u201c der Mathematik-Olympiade wie Mathys bieten kann. Beno\u00eet f\u00fchrte im diesj\u00e4hrigen Finallager viele fruchtbare Gespr\u00e4che mit Mathys \u00fcber die Mathematik, seine Ziele und vieles mehr. Er m\u00f6chte Mathys\u2019 Erkenntnisse und Ratschl\u00e4ge im Kopf behalten, w\u00e4hrend er sich darauf vorbereitet, bei der Teamauswahlpr\u00fcfung im Mai sein Bestes zu geben. Dann entscheidet sich, welche der Medaillengewinner*innen f\u00fcr internationale Delegationen ausgew\u00e4hlt werden. <\/p>\r\n Beno\u00eet nimmt zum zweiten Mal am Finale teil, nachdem er im vergangenen Jahr an der Mitteleurop\u00e4ischen Mathematik-Olympiade (MEMO) teilgenommen hat. In diesem Jahr strebt er an, diesen Erfolg zu wiederholen oder sogar die Internationale Mathematik-Olympiade (IMO) zu erreichen. Danach hat das junge Talent aus Freiburg noch zwei Jahre Zeit, um erneut teilzunehmen, bevor er die Schule abschliesst.<\/p>\r\n Bei der Mathematik-Olympiade wird talentierten und motivierten Teilnehmenden in der Regel einen Mentor oder eine Mentorin zugeteilt \u2013 erfahrene ehemalige Teilnehmende, die ihnen helfen, sich auf ihre Pr\u00fcfungen vorzubereiten. Das Mentoring findet je nach den Vorlieben und Bed\u00fcrfnissen in Kleingruppen oder 1:1 statt. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Teilnehmenden jemanden kennen, der diese Erfahrungen bereits gemacht hat. Der Mentor oder die Mentorin kann ihnen gleichzeitig pers\u00f6nliches Feedback geben und helfen, mit ihren St\u00e4rken und Schw\u00e4chen gut umzugehen.<\/p>\r\n Hongjia wird seit rund zwei Jahren von Mathys Douma betreut, der 2023 gemeinsam mit ihr an der IMO teilnahm. Mathys gewann die erste Goldmedaille f\u00fcr die Schweiz seit 17 Jahren und l\u00f6ste damit eine Erfolgsstr\u00e4hne von drei aufeinanderfolgenden Jahren mit Goldmedaillen f\u00fcr die Schweiz aus. Eine Erfolgsstr\u00e4hne, die Hongjia in diesem Jahr fortsetzen m\u00f6chte \u2013 dem letzten Jahr, in dem sie teilnehmen kann. Hongjia ist eine erfahrene Mathematik-Olympionikin, die bereits 2023 an der IMO teilgenommen hat und 2025 die erste EGMO-Goldmedaille der Schweiz sowie eine IMO-Silbermedaille mit nach Hause brachte.<\/p>\r\n Mathys ist auch Hongjias Mentor bei der Philosophie-Olympiade, was ihr, wie sie erw\u00e4hnt, die Freiheit gibt, mit ihm ganz offen zu sprechen, da alles in ihrem Leben entweder mit Mathematik, mit Philosophie oder mit beidem zu tun hat. \u201eManchmal quassle ich einfach ewig auf ihn ein!\u201c, gibt sie lachend zu. Sie betrachtet ihren Mentor sowohl als mathematischen Wegweiser als auch als hervorragenden Unterst\u00fctzer, besonders wenn sie anf\u00e4ngt, zu zweifeln. Sie hat eine Reihe interessanter und spezieller Techniken in der Mathematik gelernt und freut sich auf die Zusammenarbeit w\u00e4hrend ihrer letzten drei Monate als Sch\u00fclerin, in denen sie eine weitere European Girls' Mathematical Olympiad und wom\u00f6glich eine weitere IMO bestreiten will.<\/p>\r\n Die Schweizer Mathe-Olympiade bringt junge Talente zusammen. Mit Ihrer Hilfe k\u00f6nnen wir bei der 1. Europ\u00e4ischen Mathe-Olympiade 2026 mitmachen. Unser Ziel: Freundschaften schliessen und Gold gewinnen! Unterst\u00fctzen Sie jetzt das Crowdfunding.<\/a><\/p>\r\n Austin ist ein Wirbelwind \u2013 ein energiegeladener und gespr\u00e4chiger junger Mann mit einer ansteckenden Begeisterung f\u00fcr alles, was er tut, was gut zu seinem Mentor Mark passt. Austin ist sehr direkt in seiner Selbsteinsch\u00e4tzung: \u201eMark ist grossartig darin, mich aufzumuntern, wenn ich \u201asehr schlecht\u2018 abschneide, und daf\u00fcr zu sorgen, dass ich das \u201asehr schlecht\u2018 in ein \u201aweniger schlecht\u2018 verwandeln kann.\u201c<\/p>\r\n Austin f\u00fcgt hinzu, dass die Aufgaben, die Mark ihm stellt, ihm zwar nicht unbedingt einen entscheidenden Vorteil bei Pr\u00fcfungen verschaffen, er es aber sehr sch\u00e4tzt, jemanden zu haben, der ihm hilft, am Ball zu bleiben. Als jemand mit vielen Leidenschaften und Hobbys kann es schwierig sein, regelm\u00e4ssig Zeit f\u00fcr die Vorbereitung auf die Olympiade zu finden, und die Struktur, die Mark bietet, sorgt daf\u00fcr, dass Austin fokussiert bleibt und seine Ziele im Blick beh\u00e4lt. Austin nimmt in diesem Jahr zum dritten Mal am Finale teil, wird aber im n\u00e4chsten Jahr noch eine weitere Chance haben, seine bisherigen Erfolge zu \u00fcbertreffen: eine Bronzemedaille bei der Schweizer Olympiade 2025 sowie seine Teilnahme an der MEMO 2025. In diesem Jahr hofft er, sich entweder f\u00fcr die IMO oder die MEMO 2026 zu qualifizieren.<\/p>\r\n Jahresthema \u201cLook up!\u201d: Zu wem schauen wir auf? Was sehen wir, wenn wir nach oben schauen \u2013 vielleicht mithilfe eines Teleskops bei der neuen Astronomie-Olympiade? So wie ein Schiff anhand der Sterne seinen Weg findet, geben uns auch Vorbilder Orientierung. 2026 treffen wir inspirierende Menschen und mit jene, die von ihnen inspiriert wurden. Wir stellen F\u00f6rderangebote vor, an denen man sich ein Beispiel nehmen kann. Und wir richten den Blick zum Himmel. Abonniere jetzt den Newsletter<\/a> oder folge uns auf Instagram<\/a>, um nichts zu verpassen! <\/p>","datetime":1773838860,"datetimeend":0,"newstype":1,"newstypetext":null,"links":"","subjects":["Friends","Knowledge","Volunteering","Tips"],"image":["https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/6\/1\/csm_IMG_2673_f80f5e320b.png"],"link":"https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/it\/notizie\/news\/mentoren-mathematik-und-medaillen","category":[{"uid":10,"title":"Matematica"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":5003,"title":"Leonard Cardenas, Olympiaden-Teilnehmer in Kuba und der Schweiz","teasertext":"Manchmal nehmen Jugendliche nicht an mehreren Wissenschafts-Olympiaden teil, sondern an derselben Olympiade in verschiedenen L\u00e4ndern! Leonard gewann eine Goldmedaille bei der Mathematik-Olympiade in Kuba. Nach seinem Umzug nach Genf nahm er 2024-2025 an der Schweizer Mathematik-Olympiade teil.","short":"Manchmal nehmen Jugendliche nicht an mehreren Wissenschafts-Olympiaden teil, sondern an derselben Olympiade in verschiedenen L\u00e4ndern! Leonard gewann eine Goldmedaille bei der Mathematik-Olympiade in Kuba. Nach seinem Umzug nach Genf nahm er 2024-2025 an der Schweizer Mathematik-Olympiade teil.","body":" Ich hatte mich f\u00fcr die Teilnahme an den Olympiaden entschieden, weil sie viele Vorteile bietet und viele andere auch teilnehmen. Das Bildungsministerium befreit die Teilnehmenden von der halbj\u00e4hrlichen Mathematikpr\u00fcfung. Wenn man sich f\u00fcr die internationalen Olympiaden qualifiziert, muss man keine Aufnahmepr\u00fcfungen f\u00fcr ein Studium in dem betreffenden Fach an der Universit\u00e4t ablegen. Ich denke, wenn das hier auch so w\u00e4re, w\u00fcrden mehr Jugendliche teilnehmen. Die Lehrpersonen hatten selten Zeit f\u00fcr den Unterricht, da es an der Schule, die ich besuchte, nicht gen\u00fcgend Personal gab. Man muss auch sagen, dass sich die Mathematik im Wettbewerb stark von der Mathematik im Schulunterricht unterscheidet. Man muss anders denken, und eine Lehrperson muss viel Erfahrung haben, um sich schnell darin zurechtzufinden. Ja, die Erfahrung mit Olympiaden spielt eine grosse Rolle. Die Pr\u00fcfungen werden von Universit\u00e4tsprofessoren aus jeder Provinz korrigiert.<\/p>\r\n Ich habe bis zur Auswahl der nationalen Delegation teilgenommen und war Vierter in der Rangliste. Das Budget deckte jedoch nur die Reisekosten f\u00fcr zwei Teilnehmende und eine Begleitperson zur Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO), daher bin ich nicht hingefahren.<\/p>\r\n Nein, das Bildungsministerium will alle Kosten \u00fcbernehmen, selbst wenn ich das vorgeschlagen h\u00e4tte, w\u00e4re es nicht akzeptiert worden. Es ist ein kommunistisches Land.<\/p>\r\n In Kuba nehmen die Goldmedaillengewinnerinnen und -gewinner an allen internationalen Wettbewerben teil, egal ob es sich um Haupt- oder Nebenwettbewerbe wie regionale Olympiaden handelt. Ich weiss, dass dies auch in anderen L\u00e4ndern so ist, aber nicht in der Schweiz. <\/p>\r\n Nein, als ich f\u00fcr die kubanische Delegation ausgew\u00e4hlt wurde, hatte ich das Gef\u00fchl, dass mir viel Wissen fehlte, und ich begann zu zweifeln. Ich bin umgezogen und habe eine Weile gebraucht, um mich zurechtzufinden, was meine Zweifel an meinen F\u00e4higkeiten noch verst\u00e4rkt hat. Wenn man an einem Wettbewerb teilnimmt, muss man im Allgemeinen am Ball bleiben und regelm\u00e4ssig weiterlernen, sonst f\u00e4llt es schwer, sich auch nur nach einem Monat wieder hineinzufinden. Gl\u00fccklicherweise ist es einfacher, wenn man Erfahrung hat.<\/p>\r\n Ich wusste, dass es in vielen L\u00e4ndern Mathematik-Olympiaden gibt, und als ich ausgewandert bin, hatte ich diesen Wettbewerb im Kopf. Ich habe die Schweizer Olympiade leicht im Internet gefunden. Ich habe die Sekundarschule auf Franz\u00f6sisch begonnen, was viel Aufwand erfordert, also habe ich ein Jahr gewartet. Ich habe die Stufe gewechselt und bin nun auf einer neuen Schule.<\/p>\r\n Ich \u00fcbe Mathematik online. Bevor ich mich f\u00fcr die Olympiade angemeldet habe, habe ich meinen Vater und meine Mathematiklehrerin um Rat gefragt. Er hat angerufen, um sich zu informieren, und meine Lehrerin hat mir Informationen gegeben. Sie hat mir auch den Flyer der Mathematik-Olympiade gegeben.<\/p>\r\n Nein. Ich hatte \u00fcberlegt, mich f\u00fcr die Physik-Olympiade anzumelden, aber die Themen des internationalen Wettbewerbs interessieren mich nicht, ich bevorzuge alltagsnahere Physik.<\/p>\r\n Der Unterschied ist deutlich zu sp\u00fcren. In Kuba steigt das Niveau von Runde zu Runde allm\u00e4hlich an. Die Schwelle vom Mathematikunterricht in der Schule zur ersten Runde ist niedrig. In der Schweiz fand ich, dass der Unterschied zwischen dem Mathematikunterricht in der Schule und der der ersten Runde gr\u00f6sser war als zwischen den folgenden Runden. In Kuba sind die Unterschiede zwischen den Runden daf\u00fcr ausgepr\u00e4gter.<\/p>\r\n Ich habe Unterschiede bei den Algebra-Aufgaben festgestellt. Die Geometrie-Aufgaben sind hingegen fast identisch. Bei der Vorbereitung auf die internationalen Olympiaden ist das Niveau \u00e4hnlich. <\/p>\r\n Es war sehr sch\u00f6n. Vor der Auswahl f\u00fcr die internationalen Olympiaden treffen sich die Teilnehmenden aller Olympiaden und die Lehrkr\u00e4fte drei oder vier Monate vor der Veranstaltung, um zu lernen. Zwei Monate vorher ist es dann wie in einem Camp: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich in einer leeren Schule und die Lehrkr\u00e4fte kommen, um uns zu unterrichten. Wir sind vom Schulunterricht befreit, m\u00fcssen aber trotzdem sicherstellen, dass wir das Schuljahr bestehen. Wenn man das, was man lernt, mag, ist es wirklich toll, man ist von Freunden umgeben. Die Olympiaden bilden eine Gruppe, das ist super. Da wir den ganzen Tag lernen und zwei Monate Zeit haben, uns vorzubereiten, denken wir abends an andere Dinge, au\u00dfer diejenigen, die im R\u00fcckstand sind. In Kuba sind die Menschen freundlich und es ist leicht, Freundschaften zu schlie\u00dfen. <\/p>\r\n Sie bereiten sich gleichzeitig vor. Wer zum Beispiel gut in Informatik ist, ist in der Regel auch gut in Mathematik. Ich habe hier ein M\u00e4dchen kennengelernt, das das gemacht hat. Ich habe den Eindruck, dass der Kontakt hier schwieriger ist. Hier war ich nicht wie in Kuba von Freunden umgeben. Ich sp\u00fcrte eine Distanz zu den anderen. Ich habe diese Erfahrung eher als Herausforderung denn als Vergn\u00fcgen empfunden. Ich f\u00fchle mich noch nicht wohl mit Franz\u00f6sisch oder Englisch, deshalb halte ich mich zur\u00fcck. Mein Traum w\u00e4re es, Mathelehrer zu werden und Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auf internationale Wettbewerbe vorzubereiten. Die Mathematik bei den Olympiaden ist sch\u00f6n, weil sie kreativ ist. Ich denke, ich werde erstmal Ingenieurwissenschaften studieren, da ich aus einer Familie von Ingenieuren stamme und schon immer damit zu tun hatte.<\/p>\r\n Meiner Meinung nach machen Menschen anf\u00e4nglich eher mit, wenn sie einen Vorteil f\u00fcr sich darin sehen. Wenn dir das Fach dann gef\u00e4llt, ist es die Freude daran, die dich weitermachen l\u00e4sst, nicht der anf\u00e4ngliche Vorteil. F\u00fcr diejenigen, die Wissenschaft lieben, gibt es kein Zur\u00fcck.<\/p>\r\n\r\n Interview:<\/strong> Leonard Martin Cardenas Guilbert. Redaktion:<\/strong> Charlotte Vidal<\/p>","datetime":1773127740,"datetimeend":0,"newstype":1,"newstypetext":null,"links":"","subjects":["Friends","Menschen"],"image":["https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/b\/9\/csm_Leonard_Cardenas__2__dedc92cde0.jpg"],"link":"https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/it\/notizie\/news\/leonard-cardenas-olympiaden-teilnehmer-in-kuba-und-der-schweiz","category":[{"uid":10,"title":"Matematica"},{"uid":4,"title":"Associazione"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":4990,"title":"Crowdfunding Olimpiadi europee di matematica","teasertext":"Noi riuniamo i giovani talenti del Paese. Con il vostro aiuto, parteciperemo alle prime Olimpiadi europee di matematica. Il nostro obiettivo: creare amicizie e puntare all'oro!","short":"","body":"","datetime":1772455080,"datetimeend":0,"newstype":1,"newstypetext":null,"links":"https:\/\/wemakeit.com\/projects\/european-math-olympiad\/show\/comments?locale=it","subjects":["Travel"],"image":["https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/3\/e\/csm_Screenshot_2026-03-02_093604_4d3823571b.png"],"link":"https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/it\/notizie\/news\/crowdfunding-olimpiadi-europee-di-matematica","category":[{"uid":10,"title":"Matematica"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]},{"uid":4904,"title":"Everything in mathematics is either true, false, or unknown \u2013 there\u2019s no half-truth","teasertext":"Michelle Bucher has had a path through mathematics that will be familiar to many people, and yet is full of anecdotes and experiences that make it unquestionably unique to her.","short":"Michelle Bucher has had a path through mathematics that will be familiar to many people, and yet is full of anecdotes and experiences that make it unquestionably unique to her. She completed degrees at the University of Geneva and ETH Zurich, before going on to complete postdocs around the world, which she described as \u201cthe most difficult part of a young researcher\u2019s career\u201d owing to the uncertainty and short project lengths. She got tenure track at KTH Stockholm before taking a FNS professorship at Geneva via a postdoc at EPF Lausanne, and is now a Senior Lecturer at the University of Geneva (UniGe).","body":" Of course, she admits the best part of her job is the research, but she greatly enjoys the opportunities to teach and interact with students - adding that the immediate rewards that come with teaching can sometimes be more satisfying than the occasional \u201cEureka!\u201d moments one has when doing research. <\/p>\r\n \u201cI love seeing the stars in the students\u2019 eyes when they learn a new concept\u201d <\/p>\r\n she adds with a smile. <\/p>\r\n Whether it\u2019s undergraduate classes, more advanced optional classes or research seminars, she thrives when presenting mathematics - from the very fundamental to the arcane details of her own work. Her favourite, though, is working with first-year Bachelor students - \u201ca big audience of young people that are new to the field\u201d, in her own words. She recalls her own first year and how it felt like her brain was being reset, and takes great joy in initiating the same in the new generations of scholars at UniGe. <\/p>\r\n Her own choice to study math happened by chance: Professor Bucher knew she was good at the subject, but wasn\u2019t certain what she wanted to do, and picked mathematics as a solid place to start. For her, the moment when she realised that she wanted to do research as a career was not an instant in time, but rather a continuous process and the culmination of various motivating factors. She enjoyed the subject, her professors encouraged her to stay in the field, and it was a natural step forward. Not everything was perfect: at one point, she found herself limited in options and applied for a single position, with the mindset that she would quit math if she didn\u2019t get it. Professor Bucher laughs as she recalls the anecdote: she isn\u2019t sure if she would have followed through with that decision. Thankfully she didn\u2019t have to, as she got the job.<\/p>\r\n This article is part of a three-part series by volunteers Yuta Mikhalkin and Tanish Patil. Read the conversations with David Cimasoni <\/a>and Anders Karlsson<\/a> as well! <\/p>\r\n Explaining what you do to a layperson is always a challenge, but Professor Bucher is more than up to the challenge. \u201cI work in the intersection between geometry and topology, and one concept which comes up regularly in my work is called the Euler characteristic\u201d. You may have already heard of the famous equation that relates the faces, edges and vertices of a polyhedron: F - E + V = 2. Where does this come from, though, and what is the significance of the 2? Professor Bucher asks us to imagine \u201cprojecting\u201d the polyhedron onto a sphere - drawing 8 points, and 12 lines connecting them - and remarks that having the sphere as a basis on which to draw our polyhedra makes proving the combinatorial fact that F - E + V = 2 much easier. Furthermore, it\u2019s now easy to see that the value 2 is intimately associated with the sphere - if we change the surface we\u2019re projecting onto (for example, a torus, or donut) we\u2019d instead get a different value (namely, 0). The fact that the value is equal to 2 for the sphere has further implications: one, says Professor Bucher, is the famous \u201chairy ball\u201d theorem (you cannot comb a ball covered in hair without creating a cowlick - or, in mathematical terms, \u201cthere is no nowhere vanishing vector field on a sphere\u201d.) And why restrict ourselves to two dimensions? We can stretch our analysis to higher dimensional objects as well - with a little imagination and a lot of math! Professor Bucher might feel right at home with topological invariants, but during her Master\u2019s thesis, she did a lot of work in geometric group theory, and admits she returns to it from time to time. Mathematicians don\u2019t have to restrict themselves to their specialisation. Her work has had applications in a variety of fields, though she considers \u201cthe most exotic application to have been in combinatorics, in counting problems.\u201d <\/p>\r\n When it comes to research, many wonder whether certain branches of mathematics offer more opportunities than others. According to Professor Bucher, open questions can be found everywhere, even in fields often considered \u201cclosed,\u201d such as linear algebra or general topology. <\/p>\r\n \u201cI feel many people get the wrong impression of some subjects taught in the first or second year of university \u2013 those courses make them seem so concise that it looks as though they extend only as far as what has been taught.\u201d <\/p>\r\n In particular, nearly every branch reveals numerous applications as time goes on: \u201cfor example, linear algebra is very active right now, applied to various algorithms for data processing and machine learning.\u201d Of course, at times certain topics become trendier than others, meaning that at a given moment more people focus on them \u2013 sometimes because they offer more applications in connection with current technology advancements \u2013 but that does not mean they have more to offer overall. Although Michelle Bucher is a pure theoretician \u2013 she has only ever collaborated with fellow mathematicians and never with researchers from other fields \u2013 she considers the applications of mathematics, and the new fields they generate, to be truly beautiful. The rise of branches combining mathematics with sciences such as biology or chemistry (such as mathematical biology <\/i>or mathematical chemistry<\/i>) represents highly interesting projects, as long as they are not motivated by funding solely: indeed, universities tend to devote far more resources to research that involves applications. Ultimately, she sees mathematics as a living discipline, one that continually expands its horizons \u2013 whether within its own foundations or through the bridges it builds to other sciences. <\/p>\r\n Why do research, as opposed to working in industry? Professor Bucher offers two answers.<\/p>\r\n \u201cOn a personal level, you should do it if you like it. But in general, research in fundamental mathematics is important and ideas should develop freely, without considering what the applications might be down the line - and many results that are today considered useful fall into this category.\u201d <\/p>\r\n Professor Bucher lists knot theory as an example \u2013 both useful in other areas of mathematics (topology, in particular for studying three-dimensional manifolds) and other sciences (for instance, in biology, when studying the structure of DNA). And where does Professor Bucher find new challenges at the end of a long paper or research project? She describes it as a continuous process: the end of one question opens doors to a world of new inquiries. How can you generalise your result? What other corollaries follow from your work? Are there any natural conjectures to make? Mathematics is collaborative, and colleagues are a valuable source of inspiration for what to do next.<\/p>\r\n Over the past ten years \u2013 and especially during the pandemic \u2013 the ways of communicating in mathematics have changed drastically. Instead of always having to travel across the world to take part in a conference on a topic of interest, it has now become possible to share ideas or attend such events online. In Michelle\u2019s opinion, although it is sometimes convenient to call a colleague over Zoom to discuss a topic or a question, in-person conferences should forever remain a major part of a mathematician\u2019s work life. \u201cIt\u2019s not only about the talks themselves or the few questions you might ask the lecturer after them, it\u2019s also the minor interactions you have at coffee breaks when you\u2019re discussing the talks, and then all of a sudden you have a new idea, or another question just pops. Or you could be talking to someone about what you\u2019re currently working on, and they could ask something you haven\u2019t thought of or mention they know someone working on a related problem.\u201d As for collaborations, the professor believes that video calls can certainly be helpful and speed up progress, but they typically begin in person, where the main ideas are first discussed and developed, in the same room, with the blackboard and over coffee. Also regarding attention, it is naturally much easier to concentrate during an in-person lecture, where there are no distractions or temptations to take a \u201cquick break to grab a snack.\u201d Reciprocally, when teaching or giving a talk online, you cannot see your listeners\u2019 reactions in the same way as when you are physically in front of them. \u201cSo overall, it\u2019s just not as pleasant\u201d \u2013 says Michelle Bucher. Regarding her own travels around the world during her studies, she sees a great value in visiting many places and learning from the way things work at different math departments around the world. \u201cIt can happen [that someone spends their entire career in one institution] but I think it\u2019s important to go abroad, to get ideas from other universities, see how teaching can be done differently.\u201d <\/p>\r\n When asked whether she believes we should fear AI gaining dominance in mathematical fields, Michelle Bucher replies that we should rather learn to coexist and work with it instead. Just as we first adapted to calculators and then to computers, we can adjust to AI so that it handles tasks we theoretically know how to do but find tedious or simply lack the time and memory to complete. \u201cI definitely think it can be a big help,\u201d she says. \u201cIt will in my opinion never be more than just a tool \u2014 we always need, and will always need, a human brain to guide the machine and check its work. I do not think that there\u2019s any risk of it replacing us\u201d. Ultimately, it\u2019s not a threat but a powerful tool that, when guided by human insight, can enhance our capabilities without ever replacing the need for human reasoning. <\/p>\r\n The question was: \u201cIs it possible for two different and incoherent theories to be built on the same base?\u201d Michelle Bucher\u2019s answer was simple: <\/p>\r\n \u201cIf the logical axioms are the same and consistent, then no \u2013 and that\u2019s what\u2019s beautiful about mathematics. When I first entered the field, that\u2019s exactly what I loved the most about it: everything is either true, false, or unknown; there\u2019s no half-truth. That\u2019s why you know that if something doesn\u2019t add up, then there\u2019s necessarily a mistake somewhere.\u201d <\/p>\r\n Such a situation has happened to the researcher herself: \u201cI had found that a certain invariant was equal to something like 6, which contradicted a published result, and I had triple-checked all my work. So I somehow naively sent the authors an email, suggesting that their proof might be wrong, which they naturally though politely dismissed \u2013 the thing was, I couldn\u2019t publish my paper as long as theirs was still out there as two contradictory results cannot hold simultaneously, and not many would have believed a young inexperienced researcher. A few months later, I had identified the issue in their proof and after pointing it out, they immediately wrote a correction, and I could finally publish my results.\u201d In research, such situations occur fairly often, but they are usually resolved quickly. \u201cAnother thing is there\u2019s a remarkable honesty about mistakes in the mathematical community. We make mistakes, and to be honest I\u2019m glad I\u2019m not a medical doctor\u201d \u2013 shares Bucher.<\/p>\r\n About a hundred years ago, building a career in science as a woman was nearly impossible. While things have generally improved with time, Michelle Bucher believes that being a woman in mathematics actually offered more advantages when she was a student than it does today. Back then, if you were bright, you would automatically attract more attention \u2013 in a positive way \u2013 than a man. Now, however, disparaging remarks abound. <\/p>\r\n \u201cSo if I were to give advice to young girls, I would say: if you like maths go for it, let the passion for the subject be stronger than any discriminative comments you might get \u2013 an advice that holds for men as well as for women.\u201d<\/p>","datetime":1763478600,"datetimeend":0,"newstype":1,"newstypetext":null,"links":"","subjects":["Knowledge","Equal opportunities","Tips"],"image":["https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/fileadmin\/_processed_\/2\/a\/csm_Michelle_Bucher_photo_22d134f3c3.png"],"link":"https:\/\/mathematical.olympiad.ch\/it\/notizie\/news\/everything-in-mathematics-is-either-true-false-or-unknown-theres-no-half-truth","category":[{"uid":10,"title":"Matematica"},{"uid":5,"title":"Startseite"}]}],"offset":6,"hasmore":1}
Austausch dank Crowdfunding<\/h2>\r\n
Die Faszination dauert an<\/h2>\r\n
Bilder<\/span><\/h2>\r\n
Links<\/h2>\r\n
\u00dcber uns<\/h2>\r\n
Kontakt<\/span><\/h2>\r\n
Universit\u00e4t Bern<\/p>\r\nCat\u00e9gorie senior<\/span><\/h4>\r\n
Cat\u00e9gorie junior<\/span><\/h4>\r\n
<\/h2>\r\nBeno\u00eet Schmit, 16<\/h2>\r\n
<\/h2>\r\nHongjia Meng, 16<\/h2>\r\n
<\/h2>\r\nAustin Zhang, 18<\/h2>\r\n
Warum hast du in Kuba an der Mathematik-Olympiade teilgenommen?<\/h2>\r\n
Als ich zum ersten Mal in der 11.Klasse teilgenommen habe, lief es gut. Ich glaube, dass ich mich dank der umfangreichen Vorbereitungszeit, die uns die Schule gew\u00e4hrt hat, ganz in die Welt der Mathematik vertiefen konnte. Ohne diese Vorbereitungszeit h\u00e4tte ich die erste Runde wahrscheinlich nicht bestanden und es wahrscheinlich nicht noch einmal versucht. Wir hatten schulfrei, um uns auf die Mathematik zu konzentrieren, das war auch bei den anderen Olympiaden so. <\/p>\r\nGab es Lehrpersonen, die euch geholfen haben?<\/h2>\r\n
Bis zu welcher Runde hast du teilgenommen?<\/h2>\r\n
H\u00e4ttest du an der IMO teilnehmen k\u00f6nnen, wenn deine Familie die Reise bezahlt h\u00e4tte?<\/h2>\r\n
Wer nimmt an internationalen Wettbewerben teil? Hier schickt die Olympiade verschiedene Personen zu den Wettbewerben, das ist eine Form der Anerkennung f\u00fcr die Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinner.<\/h2>\r\n
Du lebst seit zwei Jahren im Kanton Genf. Hast du dich gleich nach deiner Ankunft f\u00fcr die Mathematik-Olympiade angemeldet?<\/h2>\r\n
Hast du schon einmal an anderen Olympiaden teilgenommen oder m\u00f6chtest du daran teilnehmen?<\/h2>\r\n
Hast du Unterschiede zwischen den Pr\u00fcfungen der ersten Runde in der Schweiz und in Kuba festgestellt?<\/h2>\r\n
Wie sieht es mit den Aufgaben aus?<\/h2>\r\n
Erz\u00e4hl mir, wie deine Vorbereitung auf die internationalen Olympiaden in Kuba verlaufen ist.<\/h2>\r\n
Es ist ein anspruchsvoller Rhythmus. Wie schaffen es die Leute, die im selben Jahr an mehreren Olympiaden teilnehmen?<\/h2>\r\n
Ich war \u00fcberrascht zu erfahren, dass Teilnehmende in Mathematik auch an der Philosophie-Olympiade teilnahmen, da ich dachte, dass dies unvereinbare Disziplinen sind.<\/p>\r\nWie war deine Erfahrung in der zweiten Runde in der Schweiz?<\/h2>\r\n
Ein Freiwilliger, der Spanisch sprach, hat mir sehr geholfen, indem er die \u00dcbungen in meine Sprache \u00fcbersetzt hat. Ich bin ihm sehr dankbar daf\u00fcr. <\/p>\r\nHat dir diese Erfahrung bei der Wahl deines Studienfachs geholfen?<\/h2>\r\n
Was k\u00f6nnte andere Menschen motivieren, daran teilzunehmen?<\/h2>\r\n